Volleyball Unterelbe

Willkommen in der Volleyball-Region Unterelbe

8. Dezember 2015

Aufsteiger gewinnt

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Volleyball-Oberliga: Buxtehude weiter Zweiter

BUXTEHUDE. Ein Augenschmaus sei es nun nicht gerade gewesen, was die Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster bei ihrem Auswärtsspiel geboten hätten, räumte Sprecher Jan Erik Meyer ein. „Eher biedere Hausmannskost.“ Dennoch: Der Aufsteiger punktet in der Oberliga weiter, hält sich derzeit wacker auf Rang zwei hinter Spitzenreiter Bremen 1860.

Bei der VG Delmenhorst-Stenum wurden es wieder drei Punkte – dank eines 3:1-Erfolgs gegen die Gastgeber (25:17, 25:17, 21:25, 25:15). Meyer: „Was das angeht, haben die Jungs geliefert.“ Enttäuschend allein, dass es dem Buxtehuder Team nicht gelang, gegen den schwächeren Gegner nach zwei klar gewonnenen Sätzen die Konzentration hochzuhalten und souverän zu bleiben. Unnötige Fehler auf Buxtehuder Seite hielten die Gastgeber im Spiel, die jetzt zunehmend die Initiative ergriffen und den dritten Durchgang für sich entschieden. „Unnötig,“ schimpfte Jan Erik Meyer. Allerdings ist das Team inzwischen so gefestigt, dass es in der Lage ist, jederzeit wieder eine Schippe draufzulegen, wenn es darauf ankommt.

Schnell fand der TSV Buxtehude-Altkloster seinen Rhythmus wieder und gewann den vierten Satz deutlich, so dass am Ende doch noch ein gutes Ergebnis stand. In zwei Wochen geht es nun zu Hause gegen Teams, gegen die die Buxtehuder erneut eher der Favorit sind. Weitere Pflichtsiege sind im Bereich des Möglichen.   (tz)

Stader Tageblatt vom 08.12.2015

8. Dezember 2015

Besonderes Pflaster

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Volleyball-Verbandsliga: TSV bewahrt die Ruhe

ZEVEN. Die Verbandsliga-Volleyballer des TSV Hollern-Twielenfleth haben beim TuS Zeven mit 3:1 (25:23, 25:22, 16:25, 25:18) gewonnen. Die Halle an der Kanalstraße in Zeven ist für jedes Auswärtsteam immer ein besonderes Pflaster, denn das Zevener Publikum ist berüchtigt für seine Lautstärke und ein kompromissloses Anfeuern des Heimteams. Das war dem TSV vor der Partie bewusst und stellte sich gut darauf ein. „Da muss man erst einmal bestehen“, sagte TSV-Spielertrainer Thomas Pape. „Doch das ist uns gelungen – wir waren voll und ganz auf unser Spiel fokussiert, und auch, wenn es am Ende noch einmal eng wurde, konnten wir der Partie stets unseren Stempel aufdrücken.“ Heraus sprang ein wichtiger Erfolg des Vorletzten gegen das Tabellenschlusslicht, der der mannschaftlichen Geschlossenheit der Altländer zu verdanken war. Pape: „Wir waren nur zu acht, haben uns aber gesagt: Augen zu und durch.“ Auch in kleiner Besetzung vermochten es die Gäste nach anfänglichen Schwierigkeiten, genau das umzusetzen, was sie sich vorgenommen hatten: intelligente Aufschläge und eine konzentrierte Blockarbeit. „Entscheidend waren am Ende viele aufmerksame Aktionen unserer Mittelblocker Kilian Görlich und Jan Fitschen. Kein einziger Zevener Angreifer konnte in der zweiten Hälfte des vierten Satzes mehr punkten. Denen war komplett der Spaß genommen“, so Pape.   (tz)

Stader Tageblatt vom 08.12.2015

1. Dezember 2015

Kaufhold handelt und sorgt für den Sieg

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Volleyball-Oberliga: Taktische Umstellung beschert Buxtehude-Altkloster Erfolg im Teutoburger Wald

BUXTEHUDE. Die Oberliga-Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster haben mit 3:1-Sätzen beim TuS Aschen-Strang im Teutoburger Wald gewonnen. „Nach dieser langen Anreise von zweieinhalb Stunden mussten wir erst einmal unsere Körperteile sortieren“, sagte Angreifer Robert Quast, der selbst wegen einer Schultersehnenreizung nicht mitmischte. Der ohnehin ersatzgeschwächte Kader tat sich im ersten Satz schwer, lief lange Zeit einem Rückstand hinterher, entschied den Durchgang aber mit 25:23 für sich. Genau anders herum verlief der zweite Satz. Altkloster führte, brachte den Vorsprung aber nicht ins Ziel und verlor am Ende noch mit 24:26. Als auch im dritten Durchgang Block und Abwehr zunehmend in Bedrängnis gerieten, musste TSV-Trainerin Julia Kaufhold handeln. Nach einer taktischen Veränderung bekamen die Buxtehuder Blockspieler den stark besetzten Außenangriff des Gegners besser in den Griff. Quast: „Von da an unterliefen uns auch weniger Fehler.“ Seine Mannschaft zeigte sich zudem im Aufschlag sicherer als in den vorherigen Saisonspielen. Die Sätze drei und vier gingen mit 25:20 und 25:18 an den TSV.

Die drei Punkte bringen Buxtehude-Altkloster auf den zweiten Tabellenplatz und bis auf zwei Punkte an Oberliga-Spitzenreiter Bremen 1860 heran, die aber ein Spiel mehr bestritten haben. Quast: „Es war ein super Wochenende für den TSV. Nicht nur die ersten Herren.“ Alle Mannschaften des Vereins haben gewonnen.   (tz)

Stader Tageblatt vom 01.12.2015

1. Dezember 2015

Plötzlich riss der Faden

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Volleyball-Verbandsliga: Frauen geben erste Partie noch aus der Hand

BUXTEHUDE. Sven Kleeblatt, Trainer des Buxtehuder SV, hat seinen Volleyballerinnen zu Beginn der Heimpartie gegen den Verbandsliga-Konkurrenten TuS Zeven eine katastrophale Leistung bescheinigt. „Im ersten Satz hat nichts funktioniert. Wir haben uns viele Fehler in Aufschlag und Annahme erlaubt und konnten im Angriff keinen Druck aufbauen.“

Zu viele Umstellungen musste das Team verkraften. Im Außenangriff wurde Jeannine Behrend vermisst, und auf der Liberoposition ersetzte Neuzugang Kristina Thiele mit der fehlenden Sabine Kleeblatt eine weitere Stammkraft – ohne zuvor dort gespielt zu haben. Als sich die Notbesetzung dann im zweiten Satz ins Spiel gekämpft und zwei Durchgänge knapp für sich entschieden hatte, sah im vierten Satz beim 18:8 alles nach einem Heimsieg aus. Warum das Team die Partie trotz der Matchbälle doch aus der Hand gab und 2:3 verlor (13:25, 25:22, 25:23, 24:26, 11:15), vermochte der Trainer nicht zu sagen. Kleeblatt: „Der Faden riss plötzlich komplett, und wir haben die Minusleistung aus dem ersten Satz wiederholt. Durch den unnötigen Satzverlust haben wir die nie aufsteckenden Zevenerinnen wieder aufgebaut.“

Dass der Spieltag trotzdem vier Punkte einbrachte und Rang zwei gefestigt wurde, lag am zweiten Heimspielgegner. Auch die SVG Lüneburg trat nur ersatzgeschwächt an, sodass es eine offene Partie wurde, in der es für den BSV zu einem schwer, aber überraschend deutlich erkämpften 3:0 reichte (25:23, 25:22, 30:28). „Zum Glück haben wir das in drei Sätzen geschafft. Wegen des Kräfteverschleißes aus dem ersten Spiel wäre es sonst wohl schwer geworden zu gewinnen“, so Kleeblatt. Beste BSV-Angreiferin war Merlen Görlich, die in beiden Partien fast mit jedem ihrer Angriffsversuche punktete.   (tz)

Stader Tageblatt vom 01.12.2015

1. Dezember 2015

Altkloster Zweite ist jetzt Spitzenreiter

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Volleyball-Landesligen: VSG Altes Land muss zweimal in den Tiebreak – Vanessa Bellgardt überzeugt

BUXTEHUDE. Die Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster II haben sich durch zwei 3:0-Heimerfolge an die Spitze der Landesliga katapultiert. Ganz überraschend war dies allerdings nicht, denn bei den beiden Aufsteigern Heeslinger SC und VfL Stade handelte es sich eher um Pflichtaufgaben. Die Gäste aus Heeslingen mussten gegen Altkloster II ebenso mit 0:3 (15:25, 16:25, 12:25) die Segel streichen, genauso wie die Nachbarn aus Stade (18:25, 22:26, 21:25).

Mehr zu kämpfen hatten die Frauen der VSG Altes Land an ihrem Landesliga-Heimspieltag. Sowohl gegen den TuS Zeven II als auch gegen den TSV Stelle mussten die Altländerinnen in den Tiebreak. „Mir tut mein ganzer Körper weh“, stöhnte Allrounderin Britta Naujoks nach 404 in zehn Sätzen ausgespielten Punkten. Von neun Sätzen entschied die VSG fünf für sich. Doch im zehnten und letzten Durchgang fehlten Kraft und Konzentration, um nach dem 3:2 (16:25, 25:23, 25:12, 14:25, 16:14) über Zeven auch das letzte Heimspiel gegen Stelle im Tiebreak zu gewinnen. Zunächst hatten die Gastgeberinnen nach 23:25 und 19:25 noch mit 28:26 und 25:15 den Satzausgleich erkämpft. Der Entscheidungssatz endete 8:15 aus Altländer Sicht. „Hätten wir Stelle im ersten Match gehabt, hätten wir 3:0 gewonnen“, sagte Britta Naujoks.

So war es zum Auftakt dafür aber gegen die Zevenerinnen gelaufen. Da hatte sich die VSG, bei der drei Jugendspielerinnen zum Einsatz kamen, noch gut durchgesetzt. Naujoks: „Besonders Vanessa Bellgardt hat das wieder cool gemacht, sich auf der Mittelblocker-Position gut eingefügt.“   (tz)

Stader Tageblatt vom 01.12.2015

25. November 2015

VOLLEYBALL

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Anschluss ans Mittelfeld gefunden

WREMEN. Sabine Glundes Geste nach dem Spiel der VSG Altes Land sagte alles: Drei Finger der rechten Hand stolz in die Höhe gereckt, die linke zur Faust geballt. Mit 3:0 schlug ihr Volleyball-Team in der Landesliga den TuS Wremen 09 (25:17, 25:22, 25:15). Ein überraschender klarer Auswärtserfolg, denn der Gegner war höher gehandelt worden als die schlecht in die Saison gestarteten Altländerinnen, die zudem im Land Wursten nur stark ersatzgeschwächt antraten. Gleich vier Stammkräfte musste VSG-Trainer Stephan Marquard durch Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft ersetzen. Dennoch: „Wir haben eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt“, konstatierte Sabine Glunde. „Insbesondere unsere Jugendspielerin Vanessa Bellgardt hat sich gut eingefügt und intelligent angegriffen.“ Vor allem gegen die druckvollen und platzierten Aufschläge der Gäste, aber auch gegen ihre bewegliche Abwehr fanden die Wremerinnen kein Mittel. Sabine Glunde: „Die hatten keine Chance.“ Durch den Sieg hat sich die VSG Altes Land zwar nicht in der Landesliga-Tabelle verbessert, hat jetzt aber Anschluss ans Mittelfeld gefunden.   (tz)

Stader Tageblatt vom 25.11.2015

18. November 2015

U 18 auf Anhieb Regions-Vizemeister

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Volleyball: Altkloster und Stade bilden ein Team

LANDKREIS. Das mit Volleyballern vom VfL Stade gespickte U 18-Team vom TSV Buxtehuder-Altkloster ist bei den Jugendmeisterschaften der Region Unterelbe auf Anhieb Regions-Vizemeister geworden. „Die Zusammenarbeit im Jugendbereich hat definitiv beiden Seiten geholfen“, stellte Benjamin Tietje, Volleyball-Jugendtrainer des VfL Stade, zufrieden fest. Erstmals kooperiert der Verein aus der Kreisstadt in diesem Jahr mit dem TSV Buxtehude-Altkloster. Gemeinsam schickten sie unter dem Vereinsnamen des TSV bei den Jugendmeisterschaften eine männliche U 18-Mannschaft ins Rennen. Tietje: „Durch diesen Schritt hatten wir eine gute Truppe zusammen.“ Alle Spiele, bis auf eines, hat das Team gewonnen. „Das wollen wir weiterführen“, so Tietje.

Das Jungenteam des TSV Hollern-Twielenfleth landete auf Platz vier von fünf Mannschaften. Besser machten es die Altländer Mädchen. Sowohl in der Altersklasse U 20 als auch bei den unter 16-Jährigen wurden sie Zweite. Die U 20-Truppe, identisch mit dem Bezirksklassenteam der VSG Altes Land, war für die Jugendmeisterschaft mit zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft verstärkt worden. „Dass Rieke Wahlen und Aisha Barthel das Team so mitreißen konnten, war eine echte Überraschung“, sagte VSG-Jugendtrainer Thomas Pape.

Noch besser als die älteren Jahrgänge hätten es die von Pape trainierten U 16-Jugendlichen machen können. Im Finale gegen den BC Cuxhaven verloren sie jedoch in zwei äußerst knappen Sätzen. Kleiner Trost für sie: Alle Vizemeister haben sich automatisch für die Bezirksjugendmeisterschaften am 13. Dezember qualifiziert.   (tz)

Stader Tageblatt vom 18.11.2015

17. November 2015

Silberlocke und sein Team

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Harsefeld überzeugt mit gutem Volleyball – Der Spaß steht bei den alten Hasen im Vordergrund

BT-17-11-2015

Gegen den Gegner aus Stelle zeigen die Harsefelder Volleyballer vollen Einsatz und erarbeiten sich einen knappen Sieg.   Foto Schulz

 

VON ALEXANDER SCHULZ

HARSEFELD. Die Zweifachsporthalle ist leer, die Schiedsrichter sind Spieler des nächsten Gegners und unter der Spielerbank steht ein Schokokuchen. Willkommen in den Niederungen des Volleyballs. Willkommen beim TuS Harsfeld in der Bezirksliga. Angeführt von „Käpt’n Silberlocke“ zeigen die alten bis sehr alten Hasen des TuS Harsefeld beim Spiel gegen den TSV Stelle II, dass die unterste Klasse im Volleyball längst nicht so ein niedriges Niveau zu bieten hat wie die fünfte Kreisklasse im Fußball.

Der zweite Spieltag der Volleyball-Bezirksliga 4 steht an. In fünf Minuten geht es mit der Partie Harsefeld gegen die zweite Mannschaft des TSV Stelle los. Auf den Rängen herrscht gähnende Leere. Das Rahmenprogramm fällt mangels Zuschauern aus. Die Aufgabe der Offiziellen und Schiedsrichter übernehmen die bereits anwesenden Spieler des TSV Winsen/Luhe II. Sie werden später im zweiten Spiel des Tages gegen die Harsefelder antreten.

Ab dem Spielbeginn wird klar: Die Stimmung in der Halle ist auch ohne Fans grandios. Beide Teams feuern sich bei jeder Aktion an. Die Harsefelder sind lauter, die Gäste aus Stelle dafür kreativer. Nach jedem Punkt ruft der Mannschaftskapitän ein lang gezogenes „Termi–“, worauf seine Mitspieler ein kollektives „–niert!“ folgen lassen. „Das gegenseitige Anfeuern gehört beim Volleyball dazu“, erklärt Gunnar Heise, der „inoffizielle Pressewart“ der Harsefelder. Er setzt im ersten Spiel aus. „Wir haben zwei Spiele und in unserem Alter müssen wir uns die Kräfte einteilen“, scherzt er. Seine Aufgabe im Spiel gegen Stelle: sein Team anfeuern.

Die Mannschaft zeigt im ersten Satz, dass Volleyball in der niedrigsten Klasse keineswegs schlechtes Niveau bedeutet. Angetrieben von ihrem Trainer Falko Remmert, der auch auf dem Feld steht, spielen die Harsefelder ihren Gegner komplett an die Wand. 25:11 heißt es am Ende des ersten Satzes. „Das war gar nicht mal so gut für uns“, wird Coach Remmert nach dem Spiel anmerken. Denn ab Satz zwei entwickelt sich ein enges Spiel, bei dem einige schöne Schmetterbälle und lange Ballwechsel gezeigt werden. Von beiden Teams.

Die Harsefelder profitieren dabei von ihrer Eingespieltheit. „Einige sind schon zusammen zur Schule gegangen“, sagt Gunnar Heise. Ein paar Neuzugänge hat Falko Remmert an Land gezogen. „Alexander Gessenharter ist eine echte Verstärkung“, lobt Remmert seinen neusten Coup. Die Mischung des Teams aus alten Hasen und frischem Blut zeichne die Harsefelder aus, sagt er. Remmert ist für den Kader und die Aufstellung zuständig. „Er ist unser Käpt’n Silberlocke“, hat Gunnar Heise die passende Jobbeschreibung parat.

Während sich das Spiel gegen Stelle II dem Ende entgegen neigt, macht sich Heise im Hintergrund warm. Plötzlich gelingt seinen Mannschaftskollegen wieder mehr. Nach über zwei Stunden ringen sie Stelle nieder. Heise erkennt messerscharf einen Zusammenhang: „Seit ich mich aufgewärmt habe, haben wir besser gespielt.“ Mit 3:2 Sätzen besiegen die Harsefelder ihren Gegner. „Ein hartes Stück Arbeit“, bilanziert Trainer Remmert. Eine halbe Stunde Pause gibt der Spielplan her, dann folgt die Partie gegen Winsen/Luhe II. Ein klarer 3:0-Erfolg für die Harsefelder Lokalmatadoren.

Nach drei gespielten Partien liegen die Harsefelder auf dem ersten Tabellenplatz. Vom Aufstieg will Coach Remmert trotzdem nichts wissen. „Wir sind viel zu alt, um aufzusteigen“, sagt er halb scherzhaft, halb im Ernst. „Wir wollen einfach Spaß haben“, schiebt der grauhaarige Trainer hinterher. Das Saisonziel sei, „sich bloß nicht verletzen“, blödelt Gunnar Heise dazwischen. „Das habe ich dem TAGEBLATT vor ein paar Jahren schon mal gesagt und dabei ist es geblieben.“ Nach dem zweiten Spiel steht die „dritte Halbzeit“ an. „Ich habe zwei Kästen Bier in der Kabine gesehen“, sagt Pressesprecher Heise. „Die meisten sind zu Fuß hier“, fügt er vielsagend an.

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Stephan Bensch (links) und Gunnar Heise verbreiten Euphorie.

 

 

 

 

 

 

Falko Remmert ist fokussiert.

 

Stader Tageblatt vom 17.11.2015

17. November 2015

VOLLEYBALL

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Buxtehude verliert Derby

KLECKEN. TV Vahrendorf gegen Buxtehuder SV – das war eine Verbandsligabegegnung mit Derbycharakter, die die Volleyballerinnen aus Vahrendorf nicht unverdient mit 3:2 (25:23, 19:25, 25:22, 25:27, 15:10) für sich entschieden. Beide Teams gingen hoch konzentriert zu Werke. „Ein packendes, enges Spiel auf Biegen und Brechen, höchstes Liganiveau“, berichtete BSV-Trainer Sven Kleeblatt. „Trotz der Niederlage hat es Spaß gemacht.“ Vahrendorf zeigte sich als das etwas stabilere Team. Stark dabei die Leistung von Vahrendorfs Liberospielerin Nadine Kroll, die Buxtehudes gefährliche Aufschläge immer wieder entschärfte. Doch im vierten Durchgang hatte sie kurzzeitig das Nachsehen: BSV-Angreiferin Stefanie Krackhardt trug mit einer Aufschlagserie von 20:24 auf 24:24 wesentlich zum Satzausgleich bei. Damit war zumindest ein Punkt gerettet, der dem BSV Tabellenplatz zwei beschert. Denn die Mitkonkurrentinnen aus dem Nachbar-Landkreis hatte das Derby so viel Kraft gekostet, dass sie die anschließende Ligapartie verloren und den BSV nicht mehr überflügeln konnten. Herausragend aufseiten des BSV war Merlen Görlich im Außenangriff. Ihr Pendant Jeannine Behrend fehlte diesmal – sie hatte geheiratet. Krankheitsbedingt konnte Neuzugang Kristina Thiele nicht dabei sein.    (tz)

Stader Tageblatt vom 17.11.2015

17. November 2015

Knackige Heimsiege für TSV Altkloster

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Volleyball-Oberliga: Optimale Punktausbeute

BUXTEHUDE. Ein mehr als ordentliches Ergebnis haben die Oberliga-Volleyballer des TSV Buxtehude-Altkloster durch zwei knackigen 3:0-Heimsiege gegen den VfL Lintorf II (25:18, 25:12, 25:20) und den TuS Bersenbrück (25:20, 25:14, 25:22) eingefahren. Durch die optimale Punkteausbeute schaffte es der TSV, den bisherigen Tabellennachbarn Lintorf auf Abstand zu halten und sich bis auf zwei Punkte an den Ligazweiten Bersenbrück heranzuarbeiten. TSV-Sprecher Jan Erik Meyer: „Zwei interessante Aufgaben, wobei Lintorf die Pflicht und Bersenbrück die Kür war.“

Ihre Pflichtaufgabe erledigten die Hausherren in souveräner Manier und boten in allen Spielelementen eine sehr konzentrierte Leistung. Die Konzentration behielten sie auch bei, als es gegen die favorisierten Bersenbrücker ging. Altklosters Stärken – die stabile Annahme, die Qualität des Aufschlags, ein zwingender Block und die Variabilität der Buxtehuder Spielzüge im Angriff – bereiteten den Gästen durchweg Schwierigkeiten. Dazu beigetragen hatte Neuzugang Arne Immel. Mit dem Zweitliga-erfahrenen Außenangreifer, der von der VSG Ammerland zum TSV gekommen ist und auch auf der Diagonalposition eingesetzt werden kann, hat der Buxtehuder Angriff mehr Variationsmöglichkeiten und Durchschlagskraft. Die überzeugende Vorstellung feierte das Heimpublikum zurecht. „Wir wurden grandios unterstützt“, dankte Meyer den Zuschauern.   (tz)

Stader Tageblatt vom 17.11.2015

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