Volleyball Unterelbe

Willkommen in der Volleyball-Region Unterelbe

31. Januar 2011

Stader verlieren Abstiegsduell

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STADE. Im direkten Duell um einen Nichtabstiegsplatz in der Männer-Landesliga mussten die Volleyballer des VfL Stade eine Fünfsatzniederlage bei der SVG Lüneburg III hinnehmen. „Als die Lüneburger besser ins Spiel kamen, waren wir wieder wie gelähmt“, so Trainer Volker Hansen.

Stader Tageblatt vom 31.01.2011

27. Januar 2011

Nur Jorker U13-Volleyballer siegen

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Viele Kreisvereine fehlen bei Bezirks- und Landesmeisterschaften – Nicht genug Nachwuchsspieler

STADE. Die Zeiten, als gleich mehrere Volleyball-Vereine aus dem Landkreis ihre Jugendmannschaften bis zu den niedersächsischen Landesmeisterschaften brachten, liegen bereits länger zurück. Insbesondere bei den Mädchenteams ist die aktuelle Bilanz ernüchternd: Beide Mannschaften aus der Region, die für die Bezirksmeisterschaften gemeldet waren, traten zu den Wettkämpfen nicht an. Weder der MTV Ahlerstedt in der Altersklasse U18 noch der TSV Buxtehude-Altkloster bei den zwei Jahre älteren Mädchen bekamen am Wettkampftag eine Mannschaft zusammen. „Am Ende waren es nur noch vier von ursprünglich zehn spielberechtigten Jugendlichen, die nach Celle hätten reisen können“, bedauert Altklosters Spartenleiter Nils Stein. Besser sieht die Bilanz derzeit bei der männlichen Jugend des Kreises aus. Der VfL Stade richtete die Bezirksjugendmeisterschaft der Unter-Sechzehnjährigen in diesem Jahr aus und belegte Platz 3, der zur Teilnahme an der Landesmeisterschaft berechtigt hätte. Doch dort werden die Stader Jungs nicht antreten. Patrick Steinmüller, Chefjugendtrainer des VfL: „Auch wir haben eine zu geringe Personaldecke; wir brauchen noch neue Leute. Interessierte Jungs der Jahrgänge 1996-98 sind immer herzlich willkommen.“ Am besten steht in diesem Jahr der TuS Jork da. Nach Jahren der Abstinenz hat Jorks erfolgreiche Trainerlegende Volker Schwarmann eine neue männliche Jugendmannschaft gegründet, die neben seinem Sohn Ole noch elf weitere Jungs umfasst. Auf der U13-Bezirksmeisterschaft holte sich Schwarmanns Team ungeschlagen den Meistertitel. Dass sich seine neuen Schützlinge so souverän für die Landesmeisterschaft qualifiziert haben, erstaunt auch Schwarmann etwas: „Die Mannschaft trainiert erst seit September regelmäßig. Wettkampferfahrung haben die Jungs so gut wie gar nicht.“

Stader Tageblatt vom 27.01.2011

26. Januar 2011

Turnier der Ehemaligen

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Stade (mj). Zum 26. Mal treffen sich Volleyball-Teams am Sonnabend, 26. Februar, in der Sporthalle der Realschule Hohenwedel in Stade. Geöffnet ab 10 Uhr. Ab 11 Uhr wird die Mannschaft um Maik Brünjes seinen Vorjahressieg verteidigen müssen. Jedes Team muss eine Mitspielerin stellen. Anmeldungen sind erforderlich unter 0 41 41/ 8 11 91 (Schule) oder bei Peter Stötzner unter 0 41 41/ 4 53 48.

MITTWOCHSjournal vom 26.01.2011

25. Januar 2011

TuS im Eiltempo

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Logo-Jork

Volleyball-Verbandsliga: Jork bleibt Spitzenreiter

JORK. Wenn Volleyballer ein Punktspiel in weniger als einer Stunde beenden, kann man von einer einseitigen Partie ausgehen. Verbandsliga-Tabellenführer TuS Jork, als letzter Regionalvertreter in die Rückrunde gestartet, benötigte für seine zwei Heimbegegnungen gegen Maschen und Lesum-Burgdamm sogar nur insgesamt 106 Minuten Spielzeit.
Lediglich im ersten Satz nach gegen den VfL Maschen, brauchten Spielmacher Robert Merkens und Co. etwas Anlaufzeit, um wieder ihren Spielrhythmus zu finden. Merkens: „Auch wenn uns da ungewohnt viele Fehler unterlaufen sind, hatte ich doch nie das Gefühl, dass wir den Satz verlieren könnten.“ Das Gefühl trog nicht: Sein Jorker Team gewann auch diesen Durchgang und stand nach 54 Minuten als 3:0-Sieger fest (25:23, 25:14, 25:15). Gegen den TSV Lesum-Burgdamm, den zweiten Abstiegskandidaten, hatten es die Hausherren noch eiliger. Zwei Minuten weniger benötigten sie, um auch dieses Match mit 3:0 für sich zu entscheiden (25:16, 25:17, 25:11). „Und dabei hatten wir in jedem Satz eine andere Sechs auf dem Feld“, sagte TuS-Angreifer Jan Fitschen, dessen Coach Rolf Schmitt bei einem Kader von zwölf angetretenen Spielern personell aus dem Vollen schöpfen konnte. Fitschen: „Wir haben uns vorgenommen, in den nächsten Partien mehr Kombinationen zu spielen. Das bringt uns und den Zuschauern noch mehr Spaß.“ Für die kommenden Gegner mag es wie eine Drohung klingen.

Stader Tageblatt vom 25.01.2011

21. Januar 2011

Nachwuchsvolleyballer gut in Form

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TARMSTEDT. Die Volleyball-Bezirksmeisterschaften für weibliche und männliche U-13-Teams fanden kürzlich in Tarmstedt statt. Vier Mädchen- und drei Jungenmannschaften kämpften um Siege, gute Platzierungen sowie die Qualifikation für die im Februar stattfindenden Landesmeisterschaften.

Auf Rang zwei bei den Jungen: Tarmstedts U13.

Auf den zwei Spielfeldern durften zuerst die vier Mädchenmannschaften ihre Begegnungen austragen. Dabei verlor der TuS Tarmstedt I gegen den MTSV Selsingen nach einem knappen und spannenden Spiel mit 1:2. Die Zweitvertretung des Gastgebers unterlag mit 0:2 dem TuS Lachendorf aus Celle.

In der nächsten Spielpaarung stellten die Tarmstedter Jungen ihr Können gegenüber den Gästen aus Lüneburg unter Beweis. Ihr dynamisches und kämpferisch gutes Spiel wurde mit einem 2:0-Sieg belohnt. Bei den Mädchen zeigte Lachendorf ein gutes Spiel gegen Tarmstedt I und gewann so die Partie.

Die männliche U-13 des TuS Jork überraschte mit ihrem bereits ausgefeilten Spiel. Mit guter Annahme und präzisem Stellspiel kamen die „Kids“ aus dem Alten Land immer wieder zu erfolgreichen Angriffen. So gewannen sie ziemlich eindeutig gegen Lüneburg.

Auf dem anderem Feld spielten die Mädchen aus Selsingen gegen Tarmstedt II. Beide zeigten gute und lange Ballwechsel, wodurch das Aufgaberecht ständig wechselte. Dieses Spiel gewannen die Gäste knapp.

In der Jugendspielrunde der Jungen fand das letzte Spiel zwischen Jork und Tarmstedt statt, dass die Gastgeber trotz einer engagierten Leistung verloren. Der TuS Jork gewann den Wettbewerb vor Tarmstedt und Lüneburg. Sowohl Jork als auch Tarmstedt haben sich für die Landesmeisterschaften qualifiziert.

Danach kam es auch in der Mädchenspielrunde zu den beiden letzten Spielen. Selsingen setzte sich im dritten Satz nach einem spannenden Spiel gegen Lachendorf durch und Tarmstedt I siegte über Tarmstedt II. Selsingen wurde Erster vor Lachendorf, beide Teams sind für die Landesmeisterschaften qualifiziert. Tarmstedt I und II landeten auf den Plätzen drei und vier.

Die Erstplatzierten erhielten als kleines Präsent je einen offiziellen DVV-Spielball. (ZZ/as)

TuS Tarmstedt: Bennet Dittmer, Matthis Holsten, Tim Müller und Henning Sievert

TuS Tarmstedt I: Tatjana Cordes, Marissa Drinkmann, Nadine Heyer und Neele Wesseloh.

TuS Tarmstedt II: Lea Mehrtens, Katharina Mehrtens und Rafaila Lazarou.

MTSV Selsingen: Lea-Sophie Meier, Rebekka Willenbrock, Edda Ohlandt, unter Annalena Bark, Ann-Kathrin Reith.

Auf Platz eins: die U13-Mädchen des MTSV Selsingen .
Zevener Zeitung vom 21.01.2011

20. Januar 2011

Sportnacht in der Halle Wiegersen

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Motto: Runter vom Sofa

SAUENSIEK. Der Förderverein Sport Wiegersen lädt für Freitag, 21. Januar, von 19 Uhr bis 23 Uhr unter dem Motto „Jetzt runter vom Sofa“ zu einer Sportnacht in die Sporthalle Wiegersen ein. Teilnehmer ab 18 Jahren können an den Kursen Step-Aerobic, Rückengymnastik, Fitness 50-plus sowie Volleyball, Fußballtennis und Fußball teilnehmen. Zwischendurch gibt es kurze Wellnessmassagen. Aufgelockert wird das Programm durch kurze Spiele. Der Eintritt ist frei. Infos bei Ulla Hupe, 0 41 69/ 3 83. (was)

Stader Tageblatt vom 20.01.2011

20. Januar 2011

Nur kurz konzeptlos

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Volleyball-Rückrunde

STEINKIRCHEN. Wie es der Spielplan so will, starten alle vier Volleyball-Verbandsligisten aus der Region in diesem Jahr zu drei verschiedenen Zeitpunkten in die Rückrunde. Der Buxtehuder SV hatte bereits vorgelegt und den Lokalrivalen Buxtehude-Altkloster bezwungen. Jetzt folgte der TSV Hollern-Twielenfleth mit zwei Heimspielen gegen abstiegsbedrohte Mannschaften, den TuS Zeven und Jahn Schneverdingen.
„Gegen Schneverdingen, den Tabellenletzten, haben wir erwartungsgemäß glatt und ohne Probleme gewonnen“, berichtet TSV-Spielertrainer Thomas Pape. „Nur Zeven hat uns kurz aus dem Konzept gebracht.“ Altbekannte Faustregel unter Volleyballern: Der dritte Satz ist der schwierigste. So erging es auch den Gastgebern, bei denen nach zwei siegreichen Durchgängen die Konzentration im Folgesatz nachließ, so dass die Zevener diesen Durchgang noch für sich entscheiden konnten.
Pape: „Danach lief wieder alles planmäßig.“ Mit dem vierfachen Punktgewinn aus dem 3:0 über Schneverdingen und dem 3:1 gegen Zeven konnten die Altländer Rang zwei in der Tabelle wieder festigen. Für das nächste Spiel – das Regionalderby gegen den TSV Altkloster – hofft Pape, wieder auf Außenangriefer Mathias Rüsch zurückgreifen zu können, der z.Zt. an einem Muskelfaserriss laboriert.

Stader Tageblatt vom 20.01.2011

19. Januar 2011

Frauen ohne Blöße

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Volleyball-Landesliga: Männer zittern sich zum Sieg

LANDKREIS. Der erste Wettkampf nach langer Pause ist für Sportler immer eine besondere Herausforderung. Die Volleyballerinnen des Buxtehuder SV, aktueller Spitzenreiter der Landesliga, bekamen es gleich mit dem TSV Stelle zu tun, dem Tabellendritten. „Es war noch viel Sand im Getriebe und Stelle hat uns alles abverlangt“, sagte BSV-Trainer Sven Kleeblatt nach dem glücklichen 3:2-Erfolg (25:23, 17:25, 25:20, 17:25, 15:11) über den abwehrstarken Gegner.
Sehr viel entspannter war dann das lockere 3:0 (25:11, 25:15, 25:14) über den in allen Belangen klar unterlegenen Aufsteiger TSV Fischerhude-Quelkhorn. Kleeblatt konnte es sich leisten, seine Aufstellung nach Belieben durcheinanderzuwürfeln. Unterm Strich waren das zwei wichtige Siege, denn auch Verfolger VSG Altes Land gelang ein Fünfsatz-Erfolg bei der SVG Lüneburg II.
Die Volleyballerinnen des MTV Ahlerstedt machten es dem Buxtehuder SV nach und sicherten sich vier Punkte. „Wir haben dabei auch neun Sätze lang attraktiven Volleyball zeigen können“, freute sich Sandra Brunkhorst, diesmal Spielertrainerin, nach dem 3:1 (19:25, 25:13, 25:23, 25:21) über den indisponierten, aber jederzeit gefährlichen VfL Maschen und dem knappen, aber ebenfalls verdienten 3:2 (20:25, 27:29, 25:19, 25:18, 15:13) über den TuS Vahr.
Ein 3:1-Arbeitssieg gelang den Männern des VfL Stade gegen MTV Tostedt. Dabei hatten sie aufgrund der Bedeutung der Abstiegspartie gegen das Landesliga-Schlusslicht aber deutlich mehr mit den eigenen Nerven als mit dem schwachen Gegner zu kämpfen. „Das war erst der Anfang. Es kommen noch weitere so genannte Vier-Punkte-Spiele“, so VfL-Spielertrainer Volker Hansen.

Stader Tageblatt vom 19.01.2011

19. Januar 2011

Geplante Variante scheitert auf Grund eines weiteren Ausfalls

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Landesliga-Volleyballerinnen des TSV Fischerhude-Quelkhorn unterliegen Tabellenführer Buxtehude 0:3

Von Jürgen JUschkat
Fischerhude. Die Volleyballerinnen des TSV Fischerhude-Quelkhorn waren als Neuling in der Landesliga 5 gegen den Tabellenführer Buxtehuder SV erwartungsgemäß ohne Chance. Die Mannschaft von Trainer Bernd Binkowski bezog eine 0:3-Niederlage und scheiterte in den Sätzen in etwas mehr als einer Stunde 11:25, 15:25 und 14:25.
Die Niederlage kam nicht unerwartet, fiel aber klarer als erwartet aus. Die Begegnung stand unter keinem guten Stern. Dass die Mannschaft nicht mit dem kompletten Kader nach Buxtehude reisen konnte, war schon länger klar. Die erforderliche Aufstellungsvariante wurde in einem internen Trainingsspiel getestet und für gut befunden. Die Fischerhuderinnen waren also guter Dinge, dass ähnlich wie im Hinspiel eine brauchbare Leistung mit hohem Spaßfaktor möglich sein sollte. Doch unmittelbar vor Spielbeginn musste Katharina Puvogel die Segel streichen.

Für die geplante Variante bedeutete dieses das Aus. Eigentlich sollte Katharina Puvogel im Zusammenwirken mit Svenja Lohöfer in einem 2:4-System das Zuspiel durchführen. „Der Vorteil dabei ist, dass die Zuspiellast auf zwei Schultern verteilt wird und die Angriffs- und Annahmestärke der Spielerinnen, die normalerweise als Annahmespielerinnen und Außenangreiferinnen fungieren, genutzt werden können“, erklärte Binkowski.

Es zeigte sich, dass die fehlende Angriffsstärke dazu führte, dass die Fischerhuder Frauen-Mannschaft auch in anderen Spielelementen unter Druck geriet. Die Sätze zwei und drei konnten zwar bis zur Mitte offen gestaltete werden, letztendlich reichte dem Gegner jeweils eine starke Phase, um den Durchgang doch locker für sich zu entscheiden.

Trainer Bernd Binkowski: „Der Ausfall von Katharina Puvogel war sehr schade. Ich war nämlich gespannt, wie die Variante sich im Wettkampf bewähren wird – auch im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf. Die Leistung der Mannschaft fiel mit Ausnahme des Aufschlags keineswegs enttäuschend aus. Bezogen auf den Aufschlag erwarte ich allerdings von allen Spielerinnen wesentlich mehr, weil mehr möglich ist.“ Er meinte damit mehr Konzentration, größeren Willen und eine höhere Cleverness, insbesondere unter den gegebenen Rahmenbedingungen. „Dann steigen die Chancen auf ein besseres Ergebnis deutlich“, glaubt der Coach.

TSV Fischerhude-Quelkhorn: Anna Puvogel, Dreppensetdt, Speckmann, Katharina Puvogel, Harder, Seekamp, Dunecke, Lohöfer, Warnken

Weser-Kurier vom 19.01.2011

18. Januar 2011

Zevener Volleyball-Herren verpassen die Überraschung

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ZEVEN. Zum ersten Spiel des Jahres mussten die Volleyball-Herren des TuS Zeven zum TSV Hollern/Twielenfleth reisen. Laut Tabellenkonstellation eine klare Sache für die Männer von der Elbe: Doch die Zevener Mannschaft von Trainer Torsten Möckel hatte in den letzten Spielen sehr viel Selbstvertrauen getankt, um dem starken Gegner die Stirn zu bieten. Doch der TSV gewann die Bezirksliga-Partie mit 4:1 (27:25, 25:20, 23:25, 25:20).

Zevens Coach Torsten Möckel fehlte wegen anderweitiger Trainerverpflichtungen. Für ihn gab Kevin Behrens sein Debüt auf der Zuspielerposition. Daniel Matthies muss hingegen für den Rest der Saison aus beruflichen Gründen passen. Sein Fehlen verringert die Variationsmöglichkeiten im Team, dieses gilt insbesondere auf der Außenposition.

Im ersten Spiel des Tages konnte Hollern/Twielenfleth einen klaren 3:0-Sieg gegen den TSV Jahn Schneverdingen einfahren.

Die Männer aus der Stadt am Walde hatten sich vorgenommen, ihr Spiel leidenschaftlicher zu gestalten als das Team aus der Heide. Dieses wurde bereits im ersten Satz deutlich. Mit schnörkellosem Spiel von Kevin Behrens wurden die Angreifer immer wieder gekonnt in Szene gesetzt.

So konnte Clemens van Setten mehrfach mit satten Angriffen über die Außenposition glänzen. Auch Kapitän Michael Butt, der die zweite Außenposition besetzte, profitierte von dem guten Zuspiel. Er platzierte seine Angriffe routiniert mit Übersicht im Feld des Gegners, so dass es zu einem ausgeglichenen Satz kam. Am Ende hatten die Gastgeber knapp mit 27:25 die Nase vorn.

Angreifer trumpft auf

Im zweiten Satz zeigte sich dann, warum die Mannschaft von der Elbe in der Tabelle oben steht. Sie haben mit Thomas Pape den augenscheinlich besten Angreifer in der Klasse in ihren Reihen. Immer wenn es im Spiel eng wurde, kam der Ball zu Pape, der kompromisslos den Ball versenkte. Trotz eines starken Mittelblocks von Christoph Matthies hatte Hollern am Ende die Nase mit 25:20 vorn.

Nun wurde die Zevener Mannschaft unkonventionell umgestellt: Mittelangreifer Carsten Habermann übernahm die Außenposition, Michael Butt wechselte im Gegenzug auf Diagonal. Diese Umstellung brachte den erhofften Erfolg. Insbesondere das sehr gute Blockspiel brachte den Tabellenzweiten zur Verzweiflung. Hier konnte sich mal wieder Fabian Bernert auszeichnen, der intuitiv immer den richtigen Weg fand. Zwar knapp mit 25:23, aber sehr abgeklärt, gewannen die Männer um Sven Hoffmann diesen dritten Satz.

Auch der vierte Satz verlief zunächst bis zum 17:16 ausgeglichen. Nach einer Auszeit genügten einige Fehler in der Annahme, um dieses Spiel auf hohem Niveau zu entscheiden. Mit 25:20 verlor der TuS Zeven diesen vierten Satz und somit das Spiel.

In diesem Spiel waren zwar im Kampf um den Klassenerhalt keine Punkte eingeplant, doch mit dem kompletten Kader und Kevin Behrens als Zuspieler wäre hier durchaus eine Überraschung drin gewesen. Nun zählt es, diese positive Stimmung in den nächsten Spieltag mitzunehmen. Die sympathischen Gegner von der Elbe wünschten den Zevenern zum Abschluss des Spieltages viel Glück im Abstiegskampf. Sowohl Fortune als auch eine gehörige Portion Willen werden die Zevener benötigen, um den Klassenerhalt zu schaffen. (ZZ/as).

Zeven: Sven Hoffman, Clemens Budde, Clemens van Setten, Kevin Behrens, Carsten Habermann, Fabian Bernert, Christoph Matthies und Michael Butt.

Zevener Zeitung vom 18.01.2011

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